Sonntag, 10. Februar 2013

Tätowierungsgeschichten


Heute schocke ich euch ein bisschen. Ja, ich bin tätowiert ^.^

Und was noch viel schrecklicher ist: Das Tattoo hat eine Bedeutung ;)

Als ich gegenüber meinen Freunden die Idee äußerte, mir eine Kinderzeichung von mir selbst stechen zu lassen, hieß es: "Glaubst du im Ernst, der Tätowierer macht das? Wir sind doch nicht bei Miami Ink."
Ich antwortete damals: "Der Tätowierer wird mir ja wohl das Motiv stechen, das ich haben möchte."

Und was soll ich sagen? Genau das hat er getan. Nicht nur das, nein, er fand die Idee auch noch total cool und hat mir ein Tattoo gezeigt, das er einer jungen Mutter gestochen hat: eine Zeichnung mit Buntstiften von deren vierjähriger Tochter. 

Also, meine Tätowierung ist eine Kinderzeichnung von mir, die ich zeichnete, als ich sieben Jahre alt war. Damals wie heute ist mein Lieblingstier der Pinguin. Möp. Und ja, es gibt eine Geschichte dazu. Damals sollten wir ein Ferientagebuch über die Sommerferien führen, und am letzten Schultag verzierten wir unsere Ferientagebücher, die uns unsere Lehrerin gebastelt hatte (es waren weiße, leere zusammengetackerte Blätter) mit Zeichnungen. In meinem Fall natürlich mit Zeichnungen von Pinguinen. Kurz bevor ich achtzehn wurde, fand ich das Ferientagebuch wieder (mit drei beschriebenen Seiten *pfeif*) und dachte mir: "Cooles Tattoomotiv." Ich habs mir natürlich schon länger überlegt, und es blieb auch mein einziges Tattoo ;) Bereut habe ich es nach vier Jahren immer noch nicht ^.^

Auf dem ersten Bild sieht man einen Mond mit rot-weiß-gestreifter Zipfelmütze(damals war ich irgendwie der Meinung, dass Monde immer rot-weiß-gestreifte Zipfelmützen anhaben. Immerhin hab ich diese Ansicht bis zur vierten Klasse wieder abgelegt, da bemalte ich nämlich einen Stuhl :) mit Monden und Sternen, alle ohne Zipfelmützen). Es ist also Nacht auf meinem Fuß ^-^ Außerdem fliegen da noch ein paar Herzchen rum, und ein (weiblicher) Pinguin sitzt in einem Iglu und hält eine Blume. Der weibliche Pinguin heißt Pinguina und die Blume ist ein Geschenk. Was es mit den Herzchen auf sich hat, sieht man auf dem nächsten Bild. 


Hier steht Ping, und das was er in der Hand hat, ist kein Lolli, sondern so ein Seifenblasenblasegerät. Für herzförmige Seifenblasen ;) (Ja, in Pinguänien, wo Ping und Pinguina herkommen, geht so was >-<) Ping trägt übrigens aus irgendeinem unerfindlichen Grund eine rote Schirmkappe :D


Hier sieht man einen Zipfel von dem Beet neben Pinguinas Iglu; sie baut Fische an (ist ja logisch, schließlich ist sie ein Pinguin). Daneben steht ein Pinguin, der einen mit Sternen besetzten Schleier trägt und, das sieht man an den davonfliegenden Noten, ein Lied von Ping und Pinguina singt. ^^

Gestochen wurde das Ganze übrigens von Salva bei Gecko Tattoo in Bruchsal. 

Ich sollte mich jetzt mal wieder meiner kroatischen Grammatik widmen, die lernt sich ja nicht von allein ;) 

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag ;)

bela devojka

Kommentare:

  1. Boah, ich finde dieses Tattoomotiv ja mal sehr außergewöhnlich und schön so wie sehr bedeutungsvoll. Das ist nicht so ein Motiv was sich als und jeder stechen lässt, denn du hast es ja selber als Kind gezeichnet. Niedlich ♥ Der Pinguin mit der Schirmkappe und dem Herzchen-Blase-Gerät is ja am süßesten ! ♥

    Liebe Grüße,

    Jannie

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  2. Omg....baut Fische an... Wahnsinn :D Ich hab den Eindruck, dass du ein sehr kluges und kreatives Kind warst :D Mich begeistert das Fischbeet total... ^^ Und die Idee für das Tattoo finde ich auch ziemlich cool, gut malen konntest du auch ^^

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