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Samstag, 4. Februar 2017

Unterstützt eine angehende Autorin!



Huhu liebe Leser! :)

Einige von euch wissen vielleicht, dass ich schon immer Schriftstellerin werden wollte. Jetzt möchte ich so langsam auch die Chance ergreifen und nehme an einem Kurzgeschichten-Wettbewerb teil. Ich habe mich für einen kurzen Blick auf die Figuren Enea und Tessera aus dem Roman Die Gebieter der Zeit entschieden (wer ihn nicht kennt, das macht nichts - ich schreibe dieses Buch gerade erst. :D).



Wie könnt ihr mir dabei helfen?? Ganz einfach: Ihr müsstet die App readfy herunterladen, meine Kurzgeschichte Schneegedanken (von Bianca R. Hepp) aufrufen und eine 5 Sterne-Rezension schreiben. Das geht ganz schnell. Und schon habt ihr eine angehende Autorin unterstützt. :) Und das ist auch noch kostenlos!

Die Kurzgeschichte mit den meisten 5 Sterne-Rezensionen gewinnt ein Komplett-Paket von BoD, bei dem zum Beispiel das Coverdesign für mein Buch kostenlos ist. :) Ich brauche eure #followerpower :) Ihr könnt mir auch helfen, indem ihr meinen Beitrag bei Facebook teilt! (den seht ihr gleich hier unter dem Text.)

Vielen Dank an alle schon im Voraus! :)


Sonntag, 5. Juni 2016

[Blanvalet-Challenge] Andrea Schacht - Göttertrunk



Andrea Schacht | Göttertrank | 2009 (2008) | 640 Seiten | Neupreis: 9,99 €

Aha! Ich wusste doch, ich muss Frau Schacht und ihren 25 anderen Büchern noch eine Chance geben! Dieser Roman ist nämlich besser! :D

Wir befinden uns mal wieder im historischen Bereich, aber diesmal ist das Buch nicht Teil einer Reihe (beim vorherigen Buch dieser Autorin hatte ich ja den letzten Teil von zehn Bänden erwischt). Dieser Roman handelt von der Entwicklung der Ess-Schokolade, wie wir sie heute kennen. Er spielt in der Zeit der dreißiger und vierziger Jahre. Die Hauptfigur Amara probiert  als Kind ein Stückchen Rohschokolade. Die ist aber sehr bitter, da sie aus reinem Kakao besteht. (Wer mal die 99,9 %-Schokolade von Lindt probiert hat, kann den Geschmack ungefähr nachvollziehen.) Im Laufe ihres Lebens tüftelt Amara an der Verbesserung des Schokoladen-Geschmacks und natürlich lebt sie währenddessen ein turbulentes Leben. Wäre ja sonst langweilig.

Die Einführung der Figuren zieht sich etwas, da jede der einzelnen Figuren ein eigenes Kapitel bekommt, das sie in ihrer Kindheit zeigt. Ich mag das aber! Es kommen auch sehr viele Personen vor, die natürlich alle etwas miteinander zu tun haben (genau mein Ding, wenn auch ein wenig vorhersehbar.).

Ich bin froh, dass ich noch einen Roman von Andrea Schacht gelesen habe. Ich finde die Handlung viiiel besser und anspruchsvoller als bei Der Ruf des Falken und kann diesen Roman nur weiter empfehlen, falls hier jemand noch ein gutes Buch für den Urlaub sucht. ;)



 

Dienstag, 29. März 2016

[Blanvalet-Challenge] Phillip Rock: Abingdon Hall - Der letzte Sommer



Phillip Rock | Abingdon Hall - Der letzte Sommer | 2014 (Original 1978) | 638 Seiten | Neupreis bei Amazon: 9,99 € (meines ist schon wieder aus der Bib ausgeliehen ;) )

Huhu!

Heute möchte ich euch das dritte Buch vorstellen, das ich im Rahmen der Blanvalet-Challenge gelesen habe. Ok, surprise surprise - es ist ein historischer Roman :D Keine Angst, bald kommt wieder etwas anderes. ;)

Es handelt sich um den Roman Abingdon Hall - Der letzte Sommer von Phillip Rock. Der Roman ist im Sommer 1914 angesiedelt, dem letzten Sommer, in dem die Gesellschaft in Großbritannien noch fest strukturiert war und die Unterschiede zwischen den einzelnen Gesellschaftsschichten noch wirklich wichtig waren. Wo man als Tochter eines Earls keinen Warenhausbesitzer heiraten durfte, egal wie reich er war.

Ich habe mit meinem Freund die Serie Downton Abbey gesehen, die von einem Herrenhaus handelt. Die Handlung der Serie beginnt am Vorabend des ersten Weltkriegs, und alles verändert sich für die dort lebenden Personen, sowohl für die Dienstboten als auch für die Herrschaften... na, kommt euch bekannt vor? :D Schon nach zehn Seiten sind mir die Parallelen aufgefallen. Ich habe nachgeschaut - Abingdon Hall wurde 1978 veröffentlicht. Aber es könnte wirklich sein, dass jemand diese Bücherreihe gelesen und sich danach gedacht hat: "Hm, das könnte man doch super als Fernsehserie rausbringen - unter anderem Namen." Natürlich ist nicht alles komplett gleich, aber die Szenerie erinnert frappierend an Downton Abbey. Die Frau auf dem Buchcover (könnte die Tochter des Earls darstellen) sieht sogar ähnlich aus wie Mary (die älteste Tochter des Hauses bei Downton Abbey). Ich beschwere mich jetzt nicht - ich finde es richtig gut, dass ich eine Buchreihe gefunden habe, die wie Downton Abbey ist, nur in Romanform. ;) Und ich bin froh, dass ich diesmal auch gleich den ersten Teil der Buchreihe erwischt habe.




Zunächst hatte ich ein wenig Angst, denn in unserer Bib wird das Buch unter "Frauenliteratur" geführt und mit sowas kann man mich jagen. Ich finde, da hat jemand nicht richtig recherchiert, das ist keineswegs Frauenliteratur. Abingdon Hall würde ich bedenkenlos auch jedem Mann weiter empfehlen, auch meinem etwas lesefaulen Schatzi. (Ich mag den Begriff Frauenliteratur sowieso nicht, aber auf Rosamunde Pilcher-Schnulzen passt er ganz gut.) Der Roman liest sich sehr gut, viiiel besser als der Robert the Bruce-Roman Der Rebell der Krone, der mein neuer Standard für zäh zu lesende Bücher ist. :D

Wir erleben die Handlung aus der Sicht von vielen Personen, mal ist es der Hausherr, mal ist es eine Dienstbotin. Wir ziehen übrigens auch mit diversen Figuren in den Krieg, weswegen es - ich wiederhole mich zwar, aber trotzdem - meiner Meinung nach keine Frauenliteratur ist. ;) Irgendwo habe ich in einer Rezension gelesen, dass derjenige die Kriegsstellen trocken fand. Also ich fand sogar die gut zu lesen. Und es gehört für mich irgendwie zur Natur der Sache, dass in einem Roman, der die Veränderungen der Gesellschaftsstrukturen, die durch den Ersten Weltkrieg ausgelöst wurden, behandelt, auch den Krieg selbst behandelt.

Der nimmt übrigens einen Großteil des Romans ein, obwohl der ja "Der letzte Sommer" heißt. Der besagte letzte Sommer wird eher kurz abgehandelt. Wer Sturz der Titanen von Ken Follett gelesen hat und unbeeindruckt war, sollte diesen Roman mal lesen. Ken Follett schreibt nämlich irgendwie distanziert und man merkt seinen Romanen mittlerweile zu deutlich an, dass der Herr ein komplettes Rechercheteam beschäftigt. Abingdon Hall - Der letzte Sommer beschäftigt sich mit der gleichen Thematik, bedient dafür aber nicht diese ganzen plumpen Klischees (Russen saufen, Deutsche sind gründlich und so weiter).

Habt ihr von dieser Romanreihe schon gehört?

Samstag, 12. März 2016

[Blanvalet-Challenge] Andrea Schacht - Das Lied des Falken



Andrea Schacht | Das Lied des Falken | 2012 | 431 S. | Neupreis bei Amazon: 9,99 € (meins ist ausgeliehen ;) )

Ja, der zweite Roman für die Blanvalet-Challenge ist auch ein historischer Roman. Ich wollte eigentlich erst ein anderes Buch lesen, aber ich kann dieses nur zwei Wochen ausleihen, weil es in meiner Bib eine Neuheit ist.

Die Autorin Andrea Schacht scheint sehr erfolgreich zu sein, auch wenn ich bis jetzt noch nichts von ihr gehört habe. Auf jeden Fall sind auf der letzten Seite des Buchs 26 Romane aufgelistet, die sie schon veröffentlicht hat. Nun gut, davon habe ich mich nicht einschüchtern lassen - es kommt auch gefühlt jedes halbe Jahr ein Iny Lorentz-Buch heraus und die sind der größte Schund. ;) Nach der schwereren Kost von Rebell der Krone mit all seinen Schlachten und bedeutungsschwangeren Beratungen habe ich mich gleich am nächsten Morgen an Das Lied des Falken gemacht. Wie erhofft ist das ein bisschen leichter. Vielleicht auch seichter. Egal, auf jeden Fall lese ich es runter wie nichts und fühle mich unterhalten. Ich könnte mir gut vorstellen, auch mal eines der anderen fünfundzwanzig Bücher von Frau Schacht zu lesen. ;)

Nun aber erst mal ein wenig zur Handlung: wir befinden uns dieses Mal in Köln und es ist das Jahr 1404. Die junge Weinhändlerin Alyss (WIE zum Teufel spricht man das aus?), deren Haus von Menschen und Tieren nur so wimmelt, die sie aufgenommen hat, verschwindet plötzlich und ihr Haushalt macht sich auf die Suche nach ihr.

Da Das Lied des Falken das fünfte Buch über Alyss ist und es vorher noch eine Buchreihe über deren Mutter gab, die ebenfalls fünf Bücher umfasst, fiel es mir anfangs ein wenig schwer, mit all den Personen klar zu kommen. Aber sie werden auch für einen Neuling recht einprägsam vorgestellt. Trotzdem ist es ein wenig nervig, beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl zu haben, dass alle Bücher der Reihe aufeinander aufbauen, denn auf der Suche nach dem Bösewicht tauchen auch jede Menge "alte Bekannte" auf, die mehr Dreck am Stecken haben, als man wohl geahnt haben mag. Nur für mich sind sie ja keine alten Bekannten ;) Ich hatte an manchen Stellen wirklich das Gefühl: "Hm, du solltest Band 1-4 auch mal lesen, dann blickst du vielleicht auch, warum das jetzt so schockierend ist." Ich frage mich, ob es jemandem ähnlich geht, der zum Beispiel den fünften Band von Harry Potter als ersten liest. Bei Hanni und Nanni war das auf jeden Fall egal ;) Ja, ich gehe gerade im Geiste die Buchreihen meiner Kindheit durch.

Egal, zurück zu Das Lied des Falken. Die Handlung an sich war ziemlich spannend, natürlich wird schön abgewechselt zwischen den Suchenden und der Gesuchten, wie sich das gehört. ;) Das Ende fand ich persönlich ein wenig doof. Also nicht das Ende direkt, sondern den Epilog, der ein bisschen seltsam war. Manchmal gibt's das ja im Film, wo dann der weitere Lebensweg aller Personen in einem Satz beschrieben wird. Ziemlich komische Art, eine Buchreihe abzuschließen.

Für zwischendurch war dieser Roman auf jeden Fall in Ordnung, ich werde auch mal schauen, ob unsere Bibliothek das ein oder andere Buch aus dieser Reihe im Bestand hat. Das ist immer ein bisschen diffizil, weil die Bibliothek nur aus Buchspenden gespeist wird. ;)

Kennt ihr die Autorin? Welche Bücher lest ihr gerne?



 

Montag, 7. März 2016

[Blanvalet Lesechallenge] Robyn Young - Rebell der Krone

 

Robyn Young | Rebell der Krone | 2011 (Orig. 2010) | 672 Seiten | Neupreis bei Amazon 13,00€ (meins ist aus der Bib ausgeliehen ;D)
 
Und da geht er online, mein erster Beitrag zur Blanvalet-Lesechallenge... ;) Die wird dieses Jahr von Anna organisiert. Schaut mal bei ihr vorbei. ;)
Es geht bei dieser Challenge darum, möglichst viele Bücher vom Verlag Blanvalet zu lesen und zu rezensieren. Es geht am 1. März los und dauert bis zum 1. Dezember. Man möge mich berichtigen, wenn etwas nicht stimmt, denn ich nehme zum ersten Mal an dieser Challenge teil. ;)

Mein erstes Buch, das ich für die Challenge gelesen habe, ist der historische Roman Rebell der Krone von der Autorin Robyn Young. Der Roman handelt von Robert the Bruce, der im 14. Jahrhundert König von Schottland war. Edward I. von England hat damals versucht, Schottland zu erobern bzw. zu annektieren, aber es ist ihm nicht so recht gelungen. Ganz ganz grob und mit vielen historischen Ungenauigkeiten kennt man diesen Zusammenhang vielleicht aus dem Film Braveheart ;) (Versteht mich nicht falsch - der Film ist echt gut, aber die wirkliche Geschichte lief leider ein wenig anders ab. :) ) Der Roman handelt also von dieser Zeit und wir Leser erleben diese aus der Sicht von Robert the Bruce. Wir erleben ihn als zwölfjährigen Erben und später als Earl of Carrick. Manchmal wird die Handlung auch aus der Sicht von Edward I. erzählt.


 
 
Robyn Young schreibt sehr spannend. Ich denke, dieser Roman könnte auch Leser interessieren, die nicht wie ich jeden historischen Roman verschlingen ;) Ich habe neulich schon einen historischen Roman von Constanze Wilken rezensiert und ihn mit Rebecca Gablé verglichen. Bei "Blut und Kufer" von Constanze Wilken (die ganze Review gibt's hier) war mir der historische Roman nicht historisch genug; ich fand, dass die Zeitepoche nur als Kulisse gewählt und austauschbar war. Bei Rebecca Gablé ist mir aufgefallen, dass sie eigentlich immer Romanhelden erfindet, die komplett erfunden sind (wichtig!) und die immer mit dem jeweils amtierenden englischen König zu tun haben. Bei Robyn Young ist es wiederum anders: sie erfindet nicht eine neue Familie, die tradionell dem englischen Königshaus nahe steht, sondern sie greift sich die historische Figur Robert the Bruce und überlegt sich: Wie mag er sich eigentlich gefühlt haben? Das kann ja auch ganz schön schief gehen, aber meiner Meinung nach ist es bei Rebell der Krone sehr gut gelungen. Ich habe das Buch gelesen und mir die ganze Zeit gedacht: Hm, ja, so könnte es wirklich passiert sein. Ich konnte mich in die erzählerische und historische Figur Robert the Bruce einfühlen.

Ein bisschen nervig sind die ständigen Flashbacks - nicht weil ich keine Rückblenden mag; nein, ich stehe auf Rückblenden, die geben einer Figur mehr Hintergrund. Nein, sondern weil sie immer in kursiver Schrift gedruckt sind und die ist einfach schwerer zu lesen.
 
Ich habe außerdem entdeckt, dass Robyn Young schon eine komplette Trilogie zu den Kreuzzügen geschrieben hat. Die werde ich wohl auch noch auf meine Leseliste für die Challenge setzen. ;) Genau wie die beiden anderen Bände dieser Trilogie. Zum Glück habe ich den ersten Teil erwischt, ich muss mal schauen, ob es in der Bib meines Vetrauens auch die anderen beiden gibt.
 
Kurz gesagt: Rebell der Krone ist (auch wenn mir der deutsche Titel nicht gefällt; der englische Originaltitel ist übrigens Insurrection) ein spannender historischer Roman. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt, auch wenn manche Stellen ein wenig langatmig waren. Falls ihr historische Romane mögt, muss ich eine ausdrückliche Leseempfehlung aussprechen. Falls nicht, trotzdem ;D Eine Einschränkung habe ich allerdings: in diesem Roman geht es öfter mal etwas blutiger zu. Es werden halt auch um jede Menge Schlachten beschrieben, die waren wichtig für den Verlauf der Geschichte. Falls ihr so etwas nicht lesen könnt, lasst lieber die Finger davon.

Würde ich es nochmal lesen oder weiter geben? Da dieses Buch nur ausgeliehen war, gebe ich es natürlich weiter. ;) Aber es wäre schon möglich, dass ich es mir noch mal ausleihe.

Kennt ihr diese Autorin oder das Buch? In welche Richtung gehen eure Lesevorlieben?

 

Dienstag, 23. Februar 2016

[Rezension] Constanze Wilken - Blut und Kupfer

(Wir fotografiert man Buchcover so, dass es gut aussieht?)


Huhu Leute,
 
heute mal wieder ein Blogpost, in dem es nicht um Make up geht. In Zukunft werde ich mich mal wieder öfter in der Kunst der Rezension üben, denn ich plane, an der Blanvalet-Lesechallenge teil zu nehmen. ;)
 
Ich lese ja bevorzugt historische Romane, allerdings sind meine Ansprüche nach all dem Iny Lorentz-Wanderhuren-Schund mittlerweile ein wenig höher geschraubt. Ein historischer Roman soll für mich nicht einfach vor einer bestimmten Zeit als Kulisse spielen, sondern er muss mich richtiggehend einsaugen. Rebecca Gablé schafft das zum Beispiel sehr gut - die Frau hat aber auch Mediävistik studiert und gelehrt! Und das merkt man auch an ihren Büchern. Die Frau hat einfach Ahnung von dem, was sie da beschreibt, und macht ihre Romane zu einem unterhaltsamen Geschichtsunterricht. Da von der Geschichte des englischen Mittelalters größtenteils die Geschichte der Könige überliefert wurde, ist es nur verständlich, dass alle Hauptfiguren in einem Rebecca Gablé-Roman immer irgendwie am Königshof agieren, entweder sind sie direkt mit dem amtierenden König befreundet oder das Gegenteil ist der Fall und die Hauptperson ist vom Hof verbannt. Die Personen in so einem Roman bringen mir die Geschichte der Könige näher, indem sie sich andauernd darüber unterhalten. Wichtige Schlachten werden entweder von den Hauptpersonen selbst erlebt oder berichtet. Also, kurzgefasst: eine unterhaltsame Geschichtsstunde.
 
Ja, und dann gibt es eben noch diese historischen Romane, bei denen wie gesagt die Vergangenheit nur als Kulisse genutzt wird. Hier und da wird ein Detail eingespeist, das auf die andere Zeit hinweist, aber ich fühle mich nicht in diese Zeit hinein versetzt. Also, es könnte auch in anderen Zeiten spielen, wenn man die historischen Details austauscht. Ein Buch dieser Art ist "Blut und Kupfer" von Constanze Wilken. Zumindest auf den ersten 200 Seiten. Später wird es besser. Aber erst mal zum Inhalt: Die kürzlich verwitwete Marie von Langenau kehrt zurück auf das Gut ihrer Familie. Ihr Bruder hat den Familienbesitz an den Rand des Ruins gebracht und ihr Onkel Remigius lebt zurückgezogen in seinem Turm. Marie und Remigius freunden sich an, weil sie beide von der Familie und der Dienerschaft ausgeschlossen werden. Und auf einmal kommt Remigius in den Besitz einer von vier geheimnisvollen Tafel, die der Schlüssel zum Stein der Weisen sein könnten und mit denen ein Mord zusammenhängt...

So ist die Ausgangsposition. Später lernt Marie noch den geheimnisvollen, mittellosen Steinschneider Ruben Sandracce kennen, der sie umgarnt und eventuell einen Hintergedanken dabei haben könnte.  Außerdem wird sie nach München an den Hof des Herzogs gerufen und ab da wird es ein wenig interessanter. Es passieren noch mehr Morde, die alle mit den Tafeln zusammen hängen, und auch Marie kommt in Gefahr.

Mehr möchte ich von der Handlung jetzt nicht vorweg nehmen - ich will nicht zuviel spoilern. ;) Ich kann nur eines sagen: ungefähr ab Seite 250 (also ab der Hälfte) wird "Blut und Kupfer" zum ersten Mal spannend. Vorher plätschert meiner Meinung nach die Handlung eher so vor sich hin und ich bin mit dem Buch nicht richtig warm geworden und ließ es sogar monatelang liegen (was nicht oft vorkommt). Ebenfalls nicht warm geworden bin ich mit den Figuren, und zwar bis zum Ende des Buchs. Normalerweise fiebert man ja mit, ob sich die unerfüllte Liebe jetzt endlich erfüllt oder das Geheimnis gelüftet wird (oder beides). Hier war es leider nicht so. Von wegen Erzählteppich, wie es das Zitat hinten auf dem Buch sagt. Ich hatte eher das Gefühl, dass die Autorin ihre Handlung pflichtschuldigst ein wenig ausgeschmückt hat. Manchmal fand ich die gewählten Ausdrücke total unpassend. Ich gebe ja nebenher Nachhilfe, und an manchen Stellen musste ich an den Schüler denken, der neulich Hildegard von Bingen mit Adjektiven beschreiben sollte und fand, sie sei "willig" gewesen. :D

Also, meine Meinung ist gespalten. Einerseits war es für einmal Lesen ganz ok, andererseits war ich wirklich nicht gerade "overwhelmed". Wahrscheinlich wird "Blut und Kupfer" wieder abgegeben und findet keinen festen Platz in meinem Bücherregal.

Kennt ihr diesen Roman? Habt ihr ihn gelesen? Mögt ihr historische Romane? Was ist euer Lieblingsgenre?

Donnerstag, 28. Januar 2016

Die Pfeiler der Macht - grottig verfilmt vom ZDF

Quelle: zdf.de
 
Sie haben es schon wieder getan. Ein weiterer historischer Roman von Ken Follett wurde von einem deutschen Filmteam verschandelt. Wir erinnern uns vielleicht an Die Tore der Welt, wo praktisch nur der Handlungsort und einige Personen noch mit dem Plot übereinstimmten. Cynthia Nixon als Petronilla mordete sich durch Kingsbridge. Oh je. *facepalm*

Diesmal durfte sich das ZDF ranwagen (bei Die Tore der Welt war es einer Münchner Produktionsfirma und die deutsche Ausstrahlung lief auf SAT 1). Und ja, der Zweiteiler ist genau so geworden, wie man sich das von einem ZDF-Zweiteiler vorstellt: teuer und so typisch deutscher Fernsehfilm. Was mich jetzt daran stört, kann ich gar nicht genau sagen, auf jeden Fall aber die Verstümmelung der Handlung! Die werde ich euch jetzt nicht darlegen, wozu gibt es Wikipedia? ;)

Ich als Buchnerd werde einfach nur einige Fragen stellen, um meinen Unmut über diese Verfilmung auszudrücken:

Wieso ist Solly Greenbourne nicht fett?

Warum ist Maisie Robinson eine Barfrau? Und wo sind ihre Sommersprossen?

Wieso hat man Hugh zur Vollwaise gemacht, während er im Buch eine quicklebendige Mutter und eine Schwester hat?

Wer zum Teufel soll diese Clara sein? So eine Figur ist mir aus dem Buch nicht bekannt!

Wieso spielt Yvonne Catterfeld mit?

Wieso hat Maisie eine für den Plot vollkommen unnütze Tochter?

Wieso ist Nora auf einmal Sängerin?

Warum will Solly Schriftsteller sein und schreibt irgendwelche schwülstigen Stücke?

Warum ist Maisie aufwieglerische Kommunistin?

Die "Welt" hat die Verfilmung übrigens als "Verschwendung von Gebühren" betitelt - ich kann nur zustimmen. Die Pfeiler der Macht ist kein Wunderwerk der Literatur, aber man hätte durchaus einen guten Film daraus machen können. Der Regisseur Christian Schwochow ist Grimme-Preisträger. (Aber was hat das schon zu heißen? Wir erinnern uns an das Dschungelcamp.) Auf jeden Fall: Warum hat man die Handlung so schlimm verstümmelt? Im Buch funktioniert's doch auch. Und ich kann nur meinen Freund zitieren, der folgendes gesagt hat, als wir im Fernsehen einen Beitrag über Ken Follett gesehen haben, der die Verfilmungen seiner Bücher ganz toll fand: "Ich glaube, der gute Mann wird langsam senil."
 
In diesem Sinn lautet meine Empfehlung: Schaut es nicht an. Bitte.

Donnerstag, 24. April 2014

[Buchvorstellung] Zum Welttag des Buches - Türme von Paul Maar




Zum Welttag des Buches (ich weiß, der war gestern schon) möchte ich euch eines meiner absoluten Lieblingsbücher vorstellen. In Zukunft wird es hier auch mehr Buchvorstellungen meiner Lieblingsbücher geben ;)

Könnt ihr euch vorstellen, ein Buch über Türme zu lesen? Jaah. Konnte ich auch nicht. Habs aber trotzdem getan, und seit der fünften Klasse bin ich begeisterter Fan von diesem Buch: Türme von Paul Maar. :)

Dieses Buch habe ich als Fünftklässlerin in unserer Schulbibliothek entdeckt und damals immer wieder ausgeliehen. Später, als ich nicht mehr auf der Schule war, habe ich es selbst gekauft.

Paul Maar ist eigentlich eher für andere Sparten als Sachbücher bekannt, wir kennen schließlich alle das Sams. Türme ist aber kein Sachbuch für Kinder, wie ihr seht, bin ich auch als Erwachsene davon begeistert ;)

Paul Maar behandelt in seinem Sachbuch, das man am Stück verschlingen kann, verschiedene Arten von Türmen aus allen Kulturen und Zeiten (zum Beispiel die Pagode, den Campanile, ...).

Er erzählt interessante Geschichten und Anekdoten über die verschiedensten Türme, zum Beispiel:

die Geschichte des Jungfrauenturms in Baku

wie der Leuchtturm auf der Insel Pharos wirklich aufgebaut war

wie der Turm zu Babel aussah

wie es dazu kam, dass ausgerechnet in Chicago das Hochhaus erfunden wurde

warum der Buttermilchturm so heißt

wie der Turm ins Schachspiel kam

Also alle Dinge über Türme, die ihr euch schon einmal gefragt habt... oder eben auch nicht. Das Buch ist trotzdem ungeheuer interessant geschrieben, ich glaube ich hätte solch ein Buch auch gelesen wenn es von Mathematik gehandelt hätte. Oder von Meerschweinchen. (Und nehmt es mir nicht übel, aber Meerschweinchen interessieren mich irgendwie gar nicht.)

Die Qualität der Fotografien ist natürlich heutzutage nicht mehr so vom Hocker hauend, und manche Fakten, zum Beispiel welcher der höchste Turm ist, stimmen heute natürlich nicht mehr, aber trotzdem: ein tolles Buch. Und irgendwie auch Zeitzeuge. ;)

"Türme" bei Amazon

Wikipedia-Artikel über "Türme"

Bild-Link: http://i.ebayimg.com/t/Paul-Maar-Tuerme-/02/!CFUdUUgB2k~$(KGrHqN,!jME1Jpe1YMRBNUtUMUOoQ~~_1.JPG

Montag, 31. März 2014

[TAG] 100 Bücher, die man gelesen haben muss

Bei MsLinguini habe ich einen wundervollen Tag entdeckt - es geht um Bücher, und da kann ich nun mal nicht nein sagen. Als Kind habe ich alles gelesen, was nicht schnell genug weg gerannt ist, heute habe ich arbeits-/unibedingt etwas weniger Zeit (und mein Freund möchte auch mal etwas Aufmerksamkeit abbekommen). Alle Bücher, die ich gelesen habe, sind fett markiert. Zum Schluss gewähre ich euch einen Blick in meine Bücherregale ;)


1. Der Herr der Ringe, J.R.R. Tolkien 


Angefangen! Fast fertig! Ich finde, das zählt! ^^

2. Die Bibel 

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett

Tatsächlich eins meiner Lieblingsbücher, und mein Ziel ist es, das Buch in jeder Sprache zu besitzen, die ich lerne. Italienisch und Englisch hab ich schon abgehakt :)

4. Das Parfum, Patrick Süskind 

Bei uns war das ausnahmsweise keine Schullektüre, ich habe es also ganz freiwillig gelesen und fands gut ;) (Für meine Schwester war das aber Schullektüre - nach ihrem Abi hat sie es mir überlassen, samt der passenden Lektürenhilfe :D)


5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

Keine Frage. Ich hab daheim auch noch eine richtig alte Ausgabe davon (irgendwo...). Und eine auf Kroatisch!

6. Buddenbrooks, Thomas Mann

War Schullektüre und ich weiß noch wie einer in unserem Kurs von unseren Mitschülern in den Himmel gehypt wurde, weil er das ganze Buch gelesen hatte >_< In der Zeit hatte ich es zweimal gelesen. Der Rest des Kurses hat sich mit wenigen Ausnahmen die Verfilmung angesehen (die neue, nicht die alte), die mit dem Buch nicht mehr ganz so viel zu tun hat.

7. Der Medicus, Noah Gordon

Ja. Gutes Buch, aber ich habe irgendwie Angst mir den Film anzuschauen, seit ich gesehen habe, dass das auch ne semideutsche Verfilmung ist wie Die Säulen der Erde und Die Tore der Welt(<--grottenschlecht und hat teilweise nur noch namentliche Übereinstimmung mit dem Buch).

8. Der Alchimist, Paulo Coelho

Nein, noch nicht gelesen - aber mein Freund hat das Buch bei sich daheim rumliegen, vielleicht klau ich es ihm mal :)


9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling

10. Die Päpstin, Donna W. Cross

11. Tintenherz, Cornelia Funke

Ich glaube zumindest mich daran erinnern zu können, es mal gelesen zu haben, könnte aber die Handlung nicht wiedergeben. Zählt das? ^^

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende

Ich dachte, dem Titel nach zu urteilen sei das Buch irgendwie gruslig, aber es hat sich dann als eine chilenische Familiensaga herausgestellt. Auch nicht schlecht und wie eigentlich alle Bücher von Isabel Allende lesenswert- Fortunas Tochter und Die Stadt der wilden Götter mochte ich aber mehr.

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe

Schullektüre.

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón 
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown

20. Effi Briest, Theodor Fontane 

Keine Schullektüre ;)

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann

Über dieses Buch habe ich in der Oberstufe meine Facharbeit geschrieben. 


23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell


Vom Winde verweht ist für mich einer der Filmklassiker, die man gesehen haben muss. Das Buch finde ich auch ziemlich gut...


24. Siddharta, Hermann Hesse

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende 
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt 
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse 
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai 
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder 

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams 

Liegt noch daheim rum, hab mich an den dicken Schinken noch nicht rangetraut. Aber: 42!


40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass

Keine Schullektüre, zumindest nicht meine -  hab das Buch meiner Schwester geklaut nachdem sie beschlossen hatte lieber das Hörbuch zu hören :D (Nein, sie hat es mir natürlich freiwillig überlassen, und auch erst nach ihrem Abi ;) )


49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque


Der Film zum Buch (ich meine natürlich den von 1930) war bis vor einigen Jahren in vielen Ländern auf dem Index, weil er so grausam sei. Joa. Ich meine, da geht's um Krieg...

50. Der Schwarm, Frank Schätzing 
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks 
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende 
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger

57. Sakrileg, Dan Brown

Von meinem Vater geliehen. Der liest sowas ^^

58. Krabat, Otfried Preußler

Mein Freund hatte das als Schullektüre. Warum darf man so was auf dem Gymnasium nicht lesen? ^^


59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren

60. Wüstenblume, Waris Dirie
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

War ein Geschenk meiner Patentante. Überraschend gut.


63. Mittsommermord, Henning Mankell

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann

Schnarch.


75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die dreizehn Leben des Käpt'n Blaubär, Walter Moers 

Besitze ich auch auf Russisch! Sehr cool! 


77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé


So was. Den Roman lese ich zur Zeit grade wieder ;) Ich besitze auch alle anderen historischen Romane von Rebecca Gablé und ihr Sachbuch "Von Ratlosen und Löwenherzen" (über das englische Mittelalter), das ich auch demnächst vorstellen werde. Mein Lieblingsbuch von ihr ist aber "Hiobs Brüder". 


78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

85. 1984, George Orwell 


Meine Schwester hat es einfach rumliegen lassen! :D

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy


Siehe 85.


87. Paula, Isabel Allende 

88. Solange du da bist, Marc Levy 
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johannes Mario Simmel 
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood


Hui, nur 36? Na ja. sind auch Bücher auf der Liste, die ich niemals lesen würde - Barbara Wood und Rosamunde Pilcher gehören nun nicht gerade zu meinen Lieblingsautoren. :) Manche Bücher sind einfach überhaupt nicht mein Geschmack, Henning Mankell zum Beispiel ist einer der Lieblingsautoren meines Vaters, aber ich mag keine Thriller/Krimis. Von manchen Autoren habe ich andere Bücher gelesen als die die auf der Liste stehen, zum Beispiel von Fontane :)


Folgende Bücher stehen bei mir (oder meinem Freund :) )im Regal und warten aufs Gelesenwerden:


8. Der Alchimist, Paulo Coelho
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse 

33. Homo faber, Max Frisch
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams 
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas


Manche Bücher stehen auf jeden Fall auf der Will ich mal lesen-Liste:

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë

Und dann möchte ich es noch MsLinguini gleichmachen und einige ausgewählte Regalbretter aus meinen Bücherregalen zeigen. Hier in der Wohnung stehen drei Regale, die fast voll mit Büchern sind. Daheim habe ich bestimmt noch mal so viele, oder vielleicht sogar mehr.





Erste Hälfte der Slawistik/Bücher in Fremdsprachen-Zeile. Im Normalfall sind die geordnet nach:
Bücher auf Russisch
Bücher auf Kroatisch/Serbisch
Bücher auf Rumänisch
Bücher auf Italienisch (fehlen gerade, da wo die Lücke ist)
Bücher auf Englisch
 Dann die "Slawistik-Abteilung": 
Russische Autoren




Kroatisch/Serbisch/Bosnische Autoren
Sachbücher/Monographien/Sammelbände über Südosteuropa/Osteuropa

Der creepy schauende Typ auf dem hellblauen Buchrücken ist Peter Scholl-Latour :D 




Das ist die Lexika/Lehrwerke-Abteilung. ^^ Links seht ihr viele Vokabelkästen, die aber gerade nicht in Benutzung sind, weil ich im Moment meine Vokabeln viel besser im Internet lerne. Danach kommen die Wörterbücher, dann Lehrbücher für Sprachen in der Reihenfolge:

Russisch
Serbisch/Kroatisch
Rumänisch
Französisch
Latein
Schwedisch
Türkisch
Armenisch

Tja, Türkisch und Schwedisch stehen ehrlich gesagt noch auf meiner Warteliste, und Armenisch im Moment leider auch. Das Lehrbuch ist aber auch nicht besonders toll. Eine Vokabel zum Beispiel ist ul- die Ziege :D

Wer sich bis hierhin alles durchgelesen hat, dem gebührt Ehre und Respekt :) Wer mitmachen möchte, sei hiermit getaggt :)

(Oh je, das reimt sich auch noch)

Falls ihr Fragen habt: Kommentar :)

Bis demnächst :)


Samstag, 8. März 2014

Der schönste Kalender der Welt :)



Ich habe die letzten Jahre immer den bpb-Timer genutzt und war damit eigentlich auch zufrieden, aber ich wollte für dieses Jahr einfach mal einen richtig schicken Kalender. Dieser ist von meiner Lieblingsmarke, was Blank Books angeht: Paperblanks. (Die haben übrigens einen Pinterest-Account, genau das Richtige für Leute wie mich) Ich liebe Paperblanks, da sie meistens Nachbildungen alter Bücher mit schönen Ornamenten sind. (Das haben wir ja schon bei meiner Uhr gelernt - ich steh auf altes Zeug ;) )

Für mich war es wichtig, einen Kalender mit Tagesüberblick zu haben, d.h. jeder Tag hat seine eigene Seite. Ich kriege ganz oft Hausaufgaben im Bulgarisch- oder Italienisch-Unterricht, und die muss ich mir aufschreiben können. (Die Bilder davon erspare ich euch mal.)

Letztendlich habe ich mich dann für dieses wunderschöne Exemplar entschieden. Laut dem kurzen Erklärungstext in verschiedenen Sprachen, der in jedem Paperblanks zu finden ist, handelt es sich hierbei um ein Buch im safawidischen Stil.

Wenn ich mich richtig erinnere, kostet dieser Kalender ungefähr 20 Euro. Paperblanks gibt es eigentlich in jeder größeren Buchhandlung, oder im Internet. Ich habe noch einige mehr, unter anderem mit Motiven von William Morris. Wollt ihr die mal sehen? :)

PS: Klick auf das Bild vergrößert ;)








Freitag, 18. Oktober 2013

Semesteranfang

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b7/Serbian_writing_style
_around_1900%2C_now_partially_incorrect.png/705px-Serbian_writing_style_around_1900%2C_now_partially_incorrect.png

Juhu, es ist so weit - ich habe endlich wieder Internet, das heißt ich kann euch endlich wieder interessante Dinge aus meinem Leben erzählen! *smile*

Einige meiner Leser interessieren sich auch dafür, welche Sprachen ich so in meiner Unilaufbahn erlerne. Da sind mittlerweile einige dazugekommen, die Liste hört sich sehr eindrucksvoll an und ist es eigentlich gar nicht.

Ich bin bei:

-Deutsch (als Muttersprachler)
-Englisch (5.-13.Schulklasse)
-Serbisch/Kroatisch (Niveau B2)
-Russisch (Niveau A2)
-Italienisch (bis jetzt Niveau A1)
-Rumänisch (rudimentäres Niveau A1)
-Französisch (Schulfranzösisch, ich würde mir da jetzt überhaupt kein Niveau attestieren, der Vollständigkeit halber zähle ich aber dazu. Immerhin hatte ich fast zwei Jahre Unterricht ;) )
-Armenisch (im Selbststudium, mit Buch - also ebenfalls kein Niveau, ich übe noch die Schrift)
-Bulgarisch (dieses Semester neu, das Ziel ist Niveau A2, glaube ich)

Diese Liste sieht zunächst ja sehr eindrucksvoll aus (ich hatte euch vorgewarnt ;) ). Zu Deutsch, Englisch und Französisch muss ich nichts mehr erklären, denke ich. Aber wo kommt der ganze Rest her?

Ich studiere Südslawistik im Hauptfach und Südosteuropastudien im Nebenfach. Von der Südslawistik her muss ich schon zwei bzw. drei Sprachen lernen: vier Semester Serbisch/Kroatisch (so heißt der Kurs) und zwei Semester Russisch. Bei Serbisch/Kroatisch überlegt man laut meiner Dozentin allerdings, den Kurs in BKS oder sogar BKSM umzubenennen. Das B steht für Bosnisch, das M für Montenegrinisch. Ich denke mal, früher hieß dieser Sprachkurs einfach Serbokroatisch, aber diese Sprache gibt es ja nicht mehr. Ich sage der Einfachheit immer Kroatisch - erstens habe ich keine Lust, da nachzuzählen, und zweitens ist es im Prinzip auch eher Kroatisch-Unterricht, weil unsere Dozentin Kroatin ist.
Ich habe mein Uni-Pensum für Serbisch/Kroatisch und für Russisch mittlerweile erfüllt, das heißt, ich habe in diesen Sprachen keinen Unterricht mehr.

Da ich in der Schule Latein von der siebten bis zur zwölften Klasse hatte und man für ein Slawistik-Studium leider kein Latinum, sondern zwei moderne Fremdsprachen braucht, musste ich mir da auch noch was überlegen. Es darf natürlich keine Sprache sein, die man in seinem Studienfach lernt, das wäre ja zu einfach. ;)
Ich hätte jetzt einfach einen Französisch-Kurs besuchen können, aber hey: ich bin an der Uni, da gibt es dutzende Sprachkurse. Und dann schaut man sich nach etwas Exotischerem um ;)
So kam ich zu Italienisch. Ich mache das als ASQ (Allgemeine Schlüsselqualifikation), das ist etwas, dass eigentlich alle Bachelor-Studenten machen müssen (zumindest die mit zwei Fächern). ASQ heißt, der Kurs wird nicht bewertet, du kannst dir aus einem Kurskatalog aussuchen, was du machen möchtest, aber du musst es eben machen. Sozusagen Wahlpflicht. Italienisch stand zum Glück drin.

Von den Südosteuropastudien her muss ich eine Sprache lernen. Das war zunächst Rumänisch. Ich habe sehr lange mit dieser Sprache rumgeeiert, es schließlich mit Müh und Not auf das Grundkurs-Niveau und ne 4,0 geschafft. Bei den Südosteuropastudien ist das so: man muss zwanzig Punkte in einer Sprache machen. Leider muss das EINE Sprache sein. Ich gebe das Rumänische leider zunächst erst mal auf, und mache meine zwanzig Punkte nun in Bulgarisch. Das fällt mir leichter, weil ich ja schon Kroatisch und Russisch gelernt habe. Außerdem hat es mich sowieso geärgert, dass ich drei Jahre lang Südslawistik studiert habe und von Bulgarisch, was ja auch eine südslawische Sprache ist, eigentlich nichts mitgekriegt habe. Rumänisch kann ich mir ohne Note im Zeugnis eintragen lassen - auch gut, auf die 4,0 bin ich sowieso nicht stolz.

Nebenher versuche ich natürlich immer noch, Armenisch zu lernen. Das Problem ist immer noch das gleiche: ich hab zu viele andere Sprachen nebenher, um mich darauf konzentrieren zu können. Außerdem habe ich keinen Lernpartner, nur das Buch. Und in Jena keinen Kurs an der Uni. Deshalb muss sich Armenisch leider immer noch hinten anstellen. Ich hoffe natürlich darauf dass sich das noch ändert.

Meine Uni-Kurse werde ich im Sommersemester abschließen und dann der Slawistik vermutlich ade sagen. Mal schauen. ;) (Ich finde es nämlich irgendwie schade, dass das mit den Sprachkursen dann aufhören soll...)

So, jetzt wisst ihr, wie meine eindrucksvolle Liste zustande kommt. Ich bin nämlich durchaus kein Sprachgenie, auch wenn mir das manchmal attestiert wird.





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